Angedachte/Eingeredete Pädophilie

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Ansicht erweitern Die letzten Beiträge des Themas: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Zidane » So 8. Jul 2018, 09:51

@Sunboy64,

ich gebe dir insofern recht, dass sich die Pädophilie als Neigung nicht einreden kann. Aber ich kann mir Gedanken einreden, die es vermuten lassen könnten.

Es ist auch so ein bisschen wie das "Schacka!". Wenn ich mir jeden Morgen vor dem Spiegel sage, wie gut ich aussehe, glaube ich auch irgendwann daran (Deswegen lasse ich auch immer das Licht aus, wen ich im Bad stehe!)!

Ich kann mir schlechte und gute Gedanken einreden, und einreden lassen. Nur das die schlechten und bösen Gedanken geächtet sind, was mir dann Schwierigkeiten bereitet, mit umzugehen. Im Gegenzug, versuche ich dann es mit guten Gedanken auszugleichen!

Ich nehme mal meine Pädophilie! Die schlechten Gedanken waren immer der exzessive Wunsch nach Sex mit Kindern! Wollte ich nicht und leide darunter. Nun versuche ich etwas Besonderes an meiner Pädophile zu suchen, damit ich es wenigstens für mich akzeptabel machen kann. Sachlich gesehen, ist es mittlerweile einfach nur noch eine Neigung, die da ist. Sollen sich die Wissenschaftler, damit rumkloppen!

Zwangsgedanken, finden sich mehr oder weniger überall in unseren Gedanken. Sie können helfen (Ich bin schön) oder auch schaden (Ich will mich umbringen), wichtig finde ich, dass ich es reflektieren und zulassen kann und evtl. auch Menschen um mich habe, die mir dabei unterstützen können.

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von sunboy64 » Sa 7. Jul 2018, 23:35

Ich vermute Mal das man sich Pädophilie nicht einreden kann das würde meines Wissen dann mehr in die Richtung Zwangsgedanken gehen. Viele überprüfen oft ob sie ein Kind sexuelle anziehend finden aber oft mals wenn es nur eingeredet ist leiden die meisten nicht 6 Monate darunter ich vermute das Mal ich kenne mich da zu wenig aus... Wenn jemand sagst das hier irgendwie eine fälschlicherweise Info ist bitte verbessern...

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Nelson » Do 5. Jul 2018, 05:02

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Gregor Samsa » Mi 4. Jul 2018, 20:15

Ich habe mal von dieser Studie gehört und kann aus eigener Erfahrung bestätigen das der Brutpflegeinstinkt zumindest bei mir immer stärker zu werden scheint oder aber das ich ihn eben bewusster wahrnehme.
Aber gelesen habe ich dazu ehrlich gesagt noch nichts, aber alleine vom logischen Aspekt her würde das ganze Sinn machen.

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Mascha » Mi 4. Jul 2018, 17:56

Naches hat geschrieben: Di 3. Jul 2018, 21:23 In der Geschichte der Menschheit, gab es nicht immer eine gleichverteilung Männlein Weiblein, sodass es, wenn alle Menschen "logisch" der Arterhaltung folgen würde, gäbe es Kämpfe um das Weibchen. Dies wiederum ist kontraproduktiv, sodass die Natur einige Exemplare mit der Homosexualität ausgestattet hat. Damit verhindert es Machtkämpfe um das Weibchen und fördert somit die Arterhaltung.
Genau das habe ich in einer Ausstellung zu Evolution in Kassel mal gelesen. Zusätzlich wurde noch erwähnt, dass die "überzähligen", homosexuellen Männchen, sich zwar nicht fortpflanzen, aber die Gruppe schützen und für Nahrung sorgen können - je nach Tierart verschieden. Scheint mittlerweile eine anerkannte These zu sein.

Das was Naches danach zu Pädophilie schreibt habe ich mir auch schon mal gedacht und ich finde es klingt sehr plausibel. Die Natur tut selten etwas, was keinen Sinn hat. Gerade die Studie aus Kiel über das bei pädophilen Menschen oft (nicht immer?) stärker ausgeprägte "Brutpflegesystem" im Hirn scheint mir diese Hypothese auch zu bestätigen. Hat jemand die eigentlich schon mal in wissenschaftlicher Literatur gelesen?

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Rubricappula » Mi 4. Jul 2018, 15:01

Hallo Julius.
Julius hat geschrieben: Mo 2. Jul 2018, 11:32 Kann man sich einreden pädohil zu sein?
Kann man, nennt sich dann aber meistens Zwangsgedanken. Oder tatsächlich mangelndes Wissen, viele denken ja bei jedem großen Altersunterschied an Pädophilie oder verwechseln es mit Hebephilie, bzw. wissen nicht, dass man da differenziert und kennen sich auch mit den Gesetzen nicht gut aus.
Julius hat geschrieben: Mo 2. Jul 2018, 11:32...Das selbe gibt es ja auch in die andere Richtung, Menschen die sagen sie sind pädophil aber rein sexorientiert sind und Kinder einfach nur rein als Befriedigungsobjekt sehen...bei der 2. Gruppe denke ich geht es darum einfach sich zu schützen und Pädophilie als Schutzschild zu missbrauchen
Wovor soll denn da das Label "pädophil" schützen? Es ist doch eher das Gegenteil der Fall. Ich habe, meiner Ansicht nach, hauptsächlich sexuelles Interesse an Kindern. Ich kann nicht außergewöhnlich gut mit ihnen umgehen oder habe da einen besonderen Draht, das zu behaupten wäre glatt gelogen. Allerhöchstens kann ich behaupten mich selbst noch häufig als eines zu begreifen, aber das ist eine andere Geschichte.

Dennoch bin ich nicht so triebgesteuert wie das vielleicht erstmal klingen mag - ich bin ein sehr emotionaler Mensch, brauche viel Nähe, Sicher - und Geborgenheit und entwickle oft sehr starke Gefühle anderen Menschen gegenüber. Nur eben bisher nicht zu Kindern in dem Maße, ich sehe sie nicht mit den gleichen Augen wie das hier viele tun, es fehlt mir da die Romantik. So gesehen haben sie einen Objektstatus für mich, weniger den eines gleichwertigen Menschen. Aber sehr klar haben sie bei mir den Status eines schwächeren Wesens. Etwas schönes, zerbrechliches, das beschützt werden muss.

Rede ich mir deshalb nun bloß ein pädophil zu sein? Ich denke nicht.

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Naches » Di 3. Jul 2018, 21:23

Die bislang beste Erklärung die ich bislang für deine Gedankengänge gefunden habe ist folgende:

In der Geschichte der Menschheit, gab es nicht immer eine gleichverteilung Männlein Weiblein, sodass es, wenn alle Menschen "logisch" der Arterhaltung folgen würde, gäbe es Kämpfe um das Weibchen. Dies wiederum ist kontraproduktiv, sodass die Natur einige Exemplare mit der Homosexualität ausgestattet hat. Damit verhindert es Machtkämpfe um das Weibchen und fördert somit die Arterhaltung.

Eine ähnliche Überlegung kann man auch für die Pädophilie anstellen. Der Sexualtrieb ist mit der stärkste Antrieb um sich um eine andere Person zu kümmern.
Jetzt kann nicht garantiert werden, dass die leiblichen Eltern eines Kindes über den Verlauf der Kindheit überleben. Die Aufzucht des Kindes liegt dann in der Verantwortung der Gruppe. Aber ohne Eltern, gibt es niemanden der sich um das Kind kümmern möchte und eine Bezugsperson für das Kind fehlt.
Hier könnte die Natur den Kniff gehabt haben das "Brutzentrum" mit der Sexualität zu verbinden und somit bei einigen Wenigen einen Anreiz zu schaffen sich um die Weisen zu kümmern.

Bevor du fragst: Einen wissenschaftlichen Beweis oder Indiz habe ich dafür nicht, aber ich finde es eine recht logische Erklärung.

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Gregor Samsa » Di 3. Jul 2018, 19:08

Spolier: Ich will hier niemanden Angreifen, sondern stelle nur eine Überlegung auf .



Hm, also wenn ich das unter dem Punkt "Naturphänomen" betrachte, ergibt das ganze für mich noch weniger Sinn, als wenn ich es von der logischen Seite aus betrachte, weil es in der Natur doch eigentlich immer um die Erhaltung der Art und das Überleben des stärkeren geht.

Der Mensch hebelt das aus, zum Teil durch Operationen und Medikamente, wie es z.B. Menschen mit Nierenleiden gibt, die zur Dialyse gehen.
Oder Leute denen ein bestimmtes Enzym fehlt, weshalb sie mit Milch und Co aufpassen müssen, so wie Laktose Intoleranz.

Von diesem Punkt aus gesehen haben sowohl Homosexualität als auch die Pädophilie etwas gemeinsam - sie sind nicht logisch und dienen nicht der Arterhaltung. Und da ist es so gesehen egal, ob da keine Kinder (sprich keine Arterhaltung) bei raus kommt, weil beide Partner das gleiche Geschlecht haben oder aber der eine Teil dieser Partnerschaft noch nicht in der Lage ist ein Kind zu zeugen, weil die Pubertät noch nicht eingetreten ist.
So gesehen könnte man die Homosexualität also ebenso als Anomalie ansehen wie die Pädophile, wenn man auf dieser Ebene bleibt.

Die viel interessantere Frage ist warum die Natur diesen "Fehler" in einen Menschen einbaut.
Ich denke das es irgendwie ein "Fehler" im Gehirn sein muss, das dort bei einem der Betroffenen irgendwie etwas nicht so ist wie beim Rest der Bevölkerung.

Denn anerzogen oder sonst wie durch das Umfeld beeinflusst sein kann es schon alleine aus dem Grund nicht weil man es nicht wieder rückgängig machen kann. Jemand, der mit rechts zu schreiben gelernt hat kann auch lernen mit Links zu schreiben, wenn man das konsequent genug versucht, wird das irgendwann gelingen.
Aber bei der Sexualität läuft das nun mal nicht so. Das ist vom Prinzip her fest gelegt und wird sich nicht groß ändern lassen, es findet höchsten eine Verschiebung statt, sei es jetzt auf das Alter oder das Geschlecht bezogen, aber ich denke das diese Neigung in dem Bereich wohl auch schon vorher da war, und sich dann in dem Fall nur eben als "Hauptzweig" herausstellt und der andere Teil in den "Nebenzweig" tritt. Sprich er ist immer noch da, aber der Reiz dazu ist nicht mehr so stark wie vorher.

Von dem Punkt aus gesehen denke ich nicht das man sich die Pädophilie irgendwie einreden kann .
Gut, man kann sich jemanden "schön trinken" das ist mir mit jemand gleichaltrigen auch schon passiert, aber ich denke nicht das man auf die Grundsätzliche Sexuelle Orientierung irgendwie Einfluss nehmen kann.
Man kann sie nur annehmen, wie sie ist und dann versuchen das beste daraus zu machen.
Wie muss jeder für sich selbst entscheiden...

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Sirius » Di 3. Jul 2018, 13:26

Ist die Fortpflanzungs-Dimension denn überhaupt für sexuelle Orientierungen außerhalb der (hebe-, ephebo- oder teleiophilen) Heterosexualität relevant? Für alle anderen Orientierungen erfordert der Wunsch nach Fortpflanzung doch eigentlich ein Handeln entgegen der eigenen sexuellen Orientierung (sprich: ein homosexueller Mann muss Sex mit einer Frau haben), oder die Suche nach alternativen Möglichkeiten um mit den "Limitierungen" der eigenen Sexualität umzugehen (Adoption oder künstliche Befruchtung zB).

Re: Angedachte/Eingeredete Pädophilie

von Max » Mo 2. Jul 2018, 20:14

Ich erwöhne mal noch eine dritte Dimension und einen Punkt, der mir hier aufgefallen ist, bei Naches und Sirius:

Eine dritte Dimension, die ich noch wichtig finde, ist die Fortpflanzung. Für nicht wenige Menschen sind eigene Kinder ein essentielles Lebensziel, das bei Einzelnen auch die anderen beiden Dimensionen ziemlich überstrahlen kann.

Was bei der Pädophilie-Diagnose von großer Bedeutung ist, ist nicht nur das Verhalten und die Gefühle gegenüber realen Kindern sondern die Erregbarkeit und die Masturbationsfantasien. Ich denke wir alle hier erleben einen teils gravierenden Unterschied zwischen der Situation, wenn wir einem Kind gegenüberstehen, und den Fantasien, die uns mitunter begleiten, wenn wir allein sind.

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