Virtuelle Kinderpornographie

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Zidane
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Re: Virtuelle Kinderpornographie

Beitrag von Zidane » Sa 9. Feb 2019, 01:05

Sirius hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 00:45
... Empathie lässt sich ja auch situativ abschalten ...
Dem widerspreche ich mal. Es kommt ganz darauf an, wie du die Pornografie für Dich definierst. Wenn ich die KiPo so sehe, dass sie ja schon gemacht wurde, und es unabhängig von meiner Nutzung sehe, brauche ich keine Empathie. Wenn ich mich bei der KiPo auf das Genitale, oder die Erregung auslösenden Körperteile fixiere und damit die Person des Kindes außen vorlasse, bedarf es keiner Empathie.

Wenn ich aber die KiPo dahingehend bewusst betrachte, dass es auch ein Kind sein kann, was ich kenne, oder gar verwandt ist, kann ich die Empathie nicht mehr abschalten. Bei meiner Nutzung der KiPo habe ich die Komponente Kind verdrängt und nur das Sexobjekt gesehen, weshalb ich trotz starker Empathie es konsumieren konnte.

Ansonsten unterstütze ich Deine weiteren Ausführungen.
Ein Kind ist kein Gefäß das gefüllt, sondern ein Feuer das entfacht werden will. Francois Rabelais, ca. 1494 – 1553)
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Sirius
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Beitrag von Sirius » Sa 9. Feb 2019, 02:04

LeGo2 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 01:01
Ein sadistischer Pädophiler zum Beispiel oder ein sonstwie-gepolter kann eine Abbildung "geil" finden und zur Selbstbefriedigung nutzen und das dargestellte / dokumentierte trotzdem zutiefst ablehnen.
Klar geht das. Ich kenne das auch, dass es zum Beispiel Berichte von Kindesmissbrauch gibt die ich teilweise auch erregend finde. Und das, obwohl ich den Missbrauch selber zutiefst verurteile und wenn ich meine Empathie bemühe und versuche die Situation aus der Perspektive des Opfers zu sehen mich die Taten massiv anwidern und wütend machen. Es sind zwei Ebenen, die in der Reaktion gleichzeitig auftreten können.

Man hat dann aber eine Wahl. Geht man den eigenen Trieben nach, oder lenkt man den Blick auf das eigene Mitgefühl. Reale Missbrauchsabbildungen zu konsumieren heißt meines Erachtens nach immer auch, dass man das eigene Mitgefühl zur Seite schiebt, für den Moment unterdrückt, sich entscheidet kein Mitgefühl für die dargestellten Kinder zu entwickeln. Auch wenn es nur temporär ist und sobald man mit dem klebrigen Taschentuch in der Hand anfängt die zig Browsertabs wieder zu schließen das Mitgefühl wieder hochkommt und dafür sorgt, dass man sich schlecht fühlt und angewidert ist.
Zidane hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 01:05
Wenn ich die KiPo so sehe, dass sie ja schon gemacht wurde, und es unabhängig von meiner Nutzung sehe, brauche ich keine Empathie. Wenn ich mich bei der KiPo auf das Genitale, oder die Erregung auslösenden Körperteile fixiere und damit die Person des Kindes außen vorlasse, bedarf es keiner Empathie.
Aber genau das ist doch schon das Abschalten von Empathie. Wenn man die Bilder nur zu einem Objekt macht schaltet man die Empathie für die dargestellten Kinder aus, weil sie ja dann nur noch leere Pixel sind bei denen man nicht nachdenken muss, was das Erstellen der Bilder für sie bedeutet haben könnten. Genauso sehe ich es als ein Abschalten der Empathie, wenn man den Blick vom Gesicht des Kindes abwendet (wo vielleicht zu sehen wäre, dass sich das Kind gerade nicht gut fühlt) und zum Genitalbereich hinwendet um sich der eigenen Erregung hinzugeben. Damit wird das Kind ja auch zum Objekt der eigenen Befriedigung gemacht, und mit Objekten muss man natürlich keine Empathie haben. Man schaltet also die Empathie für diese "Objekte" bewusst oder unbewusst erstmal ab.
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Zidane
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Beitrag von Zidane » Sa 9. Feb 2019, 02:28

Sirius hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 02:04
Aber genau das ist doch schon das Abschalten von Empathie.
Was ist das? Das ist kein Abschalten. Es geht darum, dass sich durch eine geänderte Definition erst gar nicht die Empathie einschaltet! Ergo muss ich mir nicht um die Empathie Sorgen machen, so wie es nach Deiner Definition sein müsste, sondern muss mich um die Definition der KiPo kümmern!

Die Empathie lässt sich nicht abschalten, sondern du kannst sie eben nur überlisten!
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Beitrag von LeGo2 » Sa 9. Feb 2019, 10:42

Sirius hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 02:04
Man hat dann aber eine Wahl.
Da drehen wir uns in der Argumentation im Kreis. Denn nur weil eine subjektiv "falsche" Wahl getroffen wird bedeutet das nicht, dass ein Mensch in dem Moment empathielos ist, bzw. diese abgeschaltet hat. Auch was Du danach beschreibst ist Deine persönliche Wahrnehmung / Erfahrung. Es kann hier wie schon gesagt auch parallele Gefühle geben oder zu einer anderen Bewertung des dargestellten kommen. Aber das Fass "Sind alle KiPos unter Zwang oder Manipulation entstanden?" wollen wir doch bitte geschlossen lassen.

Kudo
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Beitrag von Kudo » Sa 9. Feb 2019, 21:26

Disclaimer: Der folgende Bietrag ist KEIN Verstoß gegen Regel 1. Man kann auch keinen Verstoß gegen Regel 1 hineinintapretieren! Es ist EINDEUTIG kein Verstoß gegen Regel 1! Er spiegelt in keinster weise eine Haltung wieder, "es sei nur die Gesetzeslage oder Reaktionen der Gesellschaft, die allein den Schaden sexueller Kontakte ausmachen". Er handelt von einem komplett anderen Thema und sagt etwas aus was eindeutig und unbestreitbar stimmt.


Das Fass kann man doch problemlos aufmachen. Schau mal:

/me öffnet das Fass

Nein, nicht alle KiPos (Definition laut Gesetz) sind unter Zwang oder Manipulation entstanden.

/me macht das Fass wieder zu, weil alles dazu gesagt ist.

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Mitleser
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Beitrag von Mitleser » Sa 9. Feb 2019, 21:55

Ja, das ist wohl besser so. "KiPo" ist laut Gesetz nicht nur ein tatsächlich stattfindender "sexueller Missbrauch", wo man auf dem Gesicht des Kindes Unwohlsein ablesen kann, sondern auch solche Szenen, bei denen es begeistert mitmacht und in die Kamera lächelt - ich denke da z. B. an "Posing"- oder kommerzielle FKK-Aufnahmen, seit dem Fall Edathy sind die ja nun ebenfalls illegal. Andererseits ist Nacktheit nicht verboten, und der geneigte Pädo darf jederzeit zum FKK-Strand gehen und sich am Anblick nackter Kinder erfreuen. Was würde einem das Empathiegefühl also sagen?!

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Sirius
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Beitrag von Sirius » So 10. Feb 2019, 14:39

Zidane hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 02:28
Die Empathie lässt sich nicht abschalten, sondern du kannst sie eben nur überlisten!
Ich glaube wir reden hier im Prinzip vom Gleichen und nutzen nur andere Worte, um das zu beschreiben.
LeGo2 hat geschrieben:
Sa 9. Feb 2019, 10:42
Es kann hier wie schon gesagt auch parallele Gefühle geben oder zu einer anderen Bewertung des dargestellten kommen. Aber das Fass "Sind alle KiPos unter Zwang oder Manipulation entstanden?" wollen wir doch bitte geschlossen lassen.
Ich beschränke mich gerade explizit auf Bilder, bei denen zu erkennen ist dass sie unter Zwang entstanden sind und die Kinder sich nicht wohl dabei fühlen, um diese Grenzfälle und Graubereiche erst einmal auszuklammern.
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Mitleser
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Beitrag von Mitleser » So 10. Feb 2019, 17:14

Ok, wenn Du es so eindeutig formulierst: Solche Aufnahmen wären ohnehin nichts für mich, weder real noch virtuell. Insofern muss über Empathie gar nicht erst diskutiert werden, denn Zwang und Unwohlsein sind mit meiner Liebe zu Kindern nicht vereinbar, selbst bei offensichtlichen Zeichnungen nicht.

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