Gegen die Gleichstellung von Pädophilie und Kindesmissbrauch

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Sirius
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Gegen die Gleichstellung von Pädophilie und Kindesmissbrauch

Beitrag von Sirius » Do 21. Sep 2017, 14:00

Hallo Leute,

dieses Thema hat einen direkten Anlass: und zwar wurde kürzlich in der Schweiz eine Initiative umgesetzt, nach der Menschen, die wegen eines Sexualdeliktes an einem Kind verurteilt wurden lebenslänglich nicht mehr (beruflich oder ehrenamtlich) mit Kindern arbeiten dürfen. Es geht mir aber nicht um die Initiative, sondern um die Berichterstattung darüber. Dort wurde nämlich leider mal wieder überhaupt nicht zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern differenziert, generall wurde von einer "Pädophilen-Initiative" oder einem "Pädophilen-Gesetz" geredet. Hier mal ein Ausschnitt aus der zugehörigen Berichterstattung: (Anmerkung: auch wenn einige noch in der Überschrift differenzieren, so findet die Differenzierung in den eigentlichen Artikeln in der Regel nicht statt)

Ich hatte erst vor, einige der Autoren anzuschreiben und auf den Unterschied zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern hinzuweisen. Dann ist mir aber der Gedanke gekommen, dass es vielleicht noch wirksamer wäre wenn sich anstelle einer Person gleich mehrere Leute "beschweren" würden. Und dass es dabei vielleicht nicht schlecht wäre gemeinsam so etwas wie eine Vorlage zu entwickeln, die man einfach nur kopieren und an die richtige Stelle schicken müsste. Schließlich kommen solche Artikel immer mal wieder vor und da ist es doch nicht schlecht, wenn man dann auch schnell darauf reagieren kann.

Auf diese Weise könnten wir doch die "Macht" dieser Community einsetzen um einen Teil dazu beizutragen, dass die Gleichstellung "Pädophilie = Missbrauch" zumindest aus den Medien verschwindet und dass Journalisten ein größeres Bewusstsein für den Unterschied und die korrekte Verwendung der Begriffe entwickeln. Falls also jemand einen Artikel findet, der da also nicht differenziert, könnte er den Link dazu hier posten und jeder, der gerade Zeit hat könnte mit Hilfe der Vorlagen eine Nachricht an den Autor des Artikels senden und vielleicht auch noch einen Hinweis in die Kommentarspalte (falls vorhanden) setzen.

Hier wäre einmal ein Vorschlag für so eine Vorlage, die man z.B. als Mail an den entsprechenden Autor senden könnte. Kritik und Verbesserungsvorschläge sind willkommen :)

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<<ANREDE>>

hiermit möchte ich Sie auf eine falsche Verwendung des Begriffs "Pädophil" in diesem Artikel hinweisen: <<ARTIKEL_URL>>

Unter Pädophilie versteht man das primäre sexuelle Interesse an vorpubertären Kindern (s. auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie). Damit ist also erst einmal nur eine sexuelle Neigung gemeint und vor allem keine Handlung oder Straftat.

In dem erwähnten Artikel machen Sie leider einen weit verbreiteten Fehler, indem Sie Pädophile mit Kindesmissbrauchstätern gleichstellen. Diese beiden Begriffe sind aber keineswegs identisch. Leider gibt es sexuellen Missbrauch an Kindern auch durch Pädophile. Doch Statistiken belegen, dass die meisten Sexualdelikte an Kindern nicht durch pädophil empfindende Menschen begangen werden, sondern durch so genannte nicht-pädophile Ersatzhandlungstäter. Diese Täter fühlen sich also nicht sexuell zu Kindern hingezogen. Stattdessen geht es ihnen z.B. um das Ausüben von Macht über einen schwächeren Menschen. Durch die Gleichstellung von Pädophilen und Kindesmissbrauchstätern diffamieren Sie zu Unrecht sehr viele pädophile Menschen, die sich gegen das Ausleben ihrer Neigung entschieden haben und einem Kind niemals Leid zufügen würden.

Die Gleichstellung von Pädophilen mit Missbrauchstätern ist auch aus anderen Gründen problematisch. Sie fördert die gesellschaftliche Stigmatisierung pädophiler Menschen, was zu großem Leidensdruck führen kann. Die Folge ist, dass pädophil empfindende Menschen oft mit ihrer Neigung alleine bleiben, sich niemandem anvertrauen und oftmals nicht in der Lage sind, sich professionelle Hilfe zu suchen. Was könnte aber Kinder besser schützen, als Menschen, die gesellschaftlich akzeptiert und integriert sind? Menschen, die unter anderem durch die gesellschaftliche Akzeptanz bestärkt werden, sich im Zweifel Hilfe zu suchen und bewusst auf das Ausleben ihrer Sexualität zu verzichten?

Aus diesem Grund ist es wichtig, zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern zu differenzieren und dieses gerade in Veröffentlichungen zu tun, die potentiell Einfluss auf die Meinungsbilder vieler Menschen haben können.

<<UNTERSCHRIFT>>

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Und hier noch einmal zum Kopieren:

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<<ANREDE>>

hiermit möchte ich Sie auf eine falsche Verwendung des Begriffs "Pädophil" in diesem Artikel hinweisen: <<ARTIKEL_URL>>

Unter Pädophilie versteht man das primäre sexuelle Interesse an vorpubertären Kindern (s. auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie). Damit ist also erst einmal nur eine sexuelle Neigung gemeint und vor allem keine Handlung oder Straftat.

In dem erwähnten Artikel machen Sie leider einen weit verbreiteten Fehler, indem Sie Pädophile mit Kindesmissbrauchstätern gleichstellen. Diese beiden Begriffe sind aber keineswegs identisch. Leider gibt es sexuellen Missbrauch an Kindern auch durch Pädophile. Doch Statistiken belegen, dass die meisten Sexualdelikte an Kindern nicht durch pädophil empfindende Menschen begangen werden, sondern durch so genannte nicht-pädophile Ersatzhandlungstäter. Diese Täter fühlen sich also nicht sexuell zu Kindern hingezogen. Stattdessen geht es ihnen z.B. um das Ausüben von Macht über einen schwächeren Menschen. Durch die Gleichstellung von Pädophilen und Kindesmissbrauchstätern diffamieren Sie zu Unrecht sehr viele pädophile Menschen, die sich gegen das Ausleben ihrer Neigung entschieden haben und einem Kind niemals Leid zufügen würden.

Die Gleichstellung von Pädophilen mit Missbrauchstätern ist auch aus anderen Gründen problematisch. Sie fördert die gesellschaftliche Stigmatisierung pädophiler Menschen, was zu großem Leidensdruck führen kann. Die Folge ist, dass pädophil empfindende Menschen oft mit ihrer Neigung alleine bleiben, sich niemandem anvertrauen und oftmals nicht in der Lage sind, sich professionelle Hilfe zu suchen. Was könnte aber Kinder besser schützen, als Menschen, die gesellschaftlich akzeptiert und integriert sind? Menschen, die unter anderem durch die gesellschaftliche Akzeptanz bestärkt werden, sich im Zweifel Hilfe zu suchen und bewusst auf das Ausleben ihrer Sexualität zu verzichten?

Aus diesem Grund ist es wichtig, zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern zu differenzieren und dieses gerade in Veröffentlichungen zu tun, die potentiell Einfluss auf die Meinungsbilder vieler Menschen haben können.

<<UNTERSCHRIFT>> 
~ Männlich ≈ 25 J. | Präferenz: 3-13♀♂ (70%); ≥18♀ (30%) | In Therapie ~
Mail: sir.iusly@yandex.com (PGP) | jabber: sir.ius@jabber.ccc.de
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Frank Denker
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Beitrag von Frank Denker » Do 21. Sep 2017, 14:33

Diese Idee ist grundsätzlich gut!
Wenn dann nach einam Artikel gleich mehrere mails beim entsprechenden Autor eingehen, welche evtl. sogar noch GSA als "Gemeinsamen Nenner" haben, so sollte das definitiv Wirkung zeigen - irgend eine! ;)

Ich weiß auch, dass man an allem Herumkritteln kann...
Dennoch von mir aus Interpretationsgründen im Text ein paar Anmerkungen:
Sirius hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 14:00
<<ANREDE>>

hiermit möchte ich Sie auf eine falsche Verwendung des Begriffs "Pädophil" in diesen Artikel hinweisen: <<ARTIKEL_URL>>

Unter Pädophilie versteht man das primäre sexuelle Interesse an vorpubertären Kindern (s. auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie). Damit ist also erst einmal nur eine sexuelle Neigung gemeint und vor allem keine Handlung oder Straftat.

In dem erwähnten Artikel machen sie leider eine weit verbreitete Verwechselung einen weit verbreiteten Fehler, indem sie Pädophile mit Kindesmissbrauchstätern gleichstellen. Diese beiden Begriffe sind aber keineswegs identisch. Leider gibt es sexuellen Missbrauch an Kindern auch durch Pädophile. Doch Statistiken belegen, dass So werden die meisten Sexualdelikte an Kindern nicht durch pädophil empfindende Menschen begangen werden, sondern durch so genannte nicht-pädophile Ersatzhandlungstäter. Diese Täter fühlen sich also nicht sexuell zu Kindern hingezogen, stattdessen geht es ihnen z.B. um das Ausüben von Macht über einen schwächeren Menschen. Durch die Gleichstellung von Pädophile und Kindesmissbrauchstätern diffamieren Sie zu Unrecht Auf der anderen Seite gibt es sehr viele pädophile Menschen, die sich gegen das Ausleben ihrer Neigung entschieden haben und einem Kind niemals Leid zufügen würden.

Die Gleichstellung von Pädophilen mit Missbrauchstätern ist grundsätzlich auch aus anderen Gründen sehr problematisch. Sie fördert die gesellschaftliche Stigmatisierung pädophiler Menschen, was zu großen Leidensdruck unter diesen Menschen führen kann. Dies führt dazu Die Folge davon ist, dass pädophil empfindende Menschen oft mit ihrer Neigung alleine sind bleiben, sich niemanden anvertrauen können und oftmals auch nicht in der Lage sind, sich nötigenfalls professionelle Hilfe zu suchen wenn sie diese benötigen. Dies sind wiederum bekannte Risikofaktoren für sexuellen Kindesmissbrauch. (Anmerkung zum letzten Satz: Dieser Fakt ist grundsätzlich korrekt. Diesen aber jetzt anzuführen, wirft das gesamte Ansinnen "über den Haufen". Der Satz impliziert den Gedanken, dass die Pädophilen ja doch grundsätzlich gefährlich sind...)

Aus diesen Grund ist es wichtig, zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern zu differenzieren und dieses gerade in Veröffentlichungen zu tun, die potentiell Einfluss auf die Meinungsbilder vieler Menschen haben können.

<<UNTERSCHRIFT>>
Gruß
Frank Denker
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(frei nach einem unbekannten Autor)

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David
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Registriert: Sa 8. Apr 2017, 12:36

Beitrag von David » Do 21. Sep 2017, 17:29

Frank Denker hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 14:33
Ich weiß auch, dass man an allem Herumkritteln kann...
Mach ich auch direkt mal. Finde den Text super, aber habe da ein paar Rechtschreib- bzw. Grammatikfehler entdeckt, die vielleicht korrigiert werden sollten.

Hier die korrigierte Fassung:

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hiermit möchte ich Sie auf eine falsche Verwendung des Begriffs "Pädophil" in diesem Artikel hinweisen: <<ARTIKEL_URL>>

Unter Pädophilie versteht man das primäre sexuelle Interesse an vorpubertären Kindern (s. auch Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilie). Damit ist also erst einmal nur eine sexuelle Neigung gemeint und vor allem keine Handlung oder Straftat.

In dem erwähnten Artikel machen Sie leider einen weit verbreiteten Fehler, indem Sie Pädophile mit Kindesmissbrauchstätern gleichstellen. Diese beiden Begriffe sind aber keineswegs identisch. Leider gibt es sexuellen Missbrauch an Kindern auch durch Pädophile. Doch Statistiken belegen, dass die meisten Sexualdelikte an Kindern nicht durch pädophil empfindende Menschen begangen werden, sondern durch so genannte nicht-pädophile Ersatzhandlungstäter. Diese Täter fühlen sich also nicht sexuell zu Kindern hingezogen. Stattdessen geht es ihnen z.B. um das Ausüben von Macht über einen schwächeren Menschen. Durch die Gleichstellung von Pädophilen und Kindesmissbrauchstätern diffamieren Sie zu Unrecht sehr viele pädophile Menschen, die sich gegen das Ausleben ihrer Neigung entschieden haben und einem Kind niemals Leid zufügen würden.

Die Gleichstellung von Pädophilen mit Missbrauchstätern ist auch aus anderen Gründen sehr problematisch. Sie fördert die gesellschaftliche Stigmatisierung pädophiler Menschen, was zu großem Leidensdruck unter diesen führen kann. Die Folge davon ist, dass pädophil empfindende Menschen oft mit ihrer Neigung alleine bleiben, sich niemandem anvertrauen können und oftmals auch nicht in der Lage sind, sich nötigenfalls professionelle Hilfe zu suchen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, zwischen Pädophilen und Missbrauchstätern zu differenzieren und dieses gerade in Veröffentlichungen zu tun, die potentiell Einfluss auf die Meinungsbilder vieler Menschen haben können.

<<UNTERSCHRIFT>> 

Ansonsten überlege ich gerade, ob ich dem Streichen des letzten Satzes zustimmen würde. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es den Leuten scheißegal ist, was mit uns ist. Demnach könnten wir Pech haben und wir stoßen mit unseren Wünschen auf nichts als pures Desinteresse. Wenn wir stattdessen den Wunsch unseres Gegenübers ansprechen; unseren gemeinsamen Wunsch nach der Eindämmung von sexuellem Kindesmissbrauch und erklären, dass ein wichtiger Schritt darin die korrekte Trennung der Begriffe ist, und warum das so ist, dann stellen wir nicht nur unsere Ziele klar, sondern erreichen vielleicht auch mehr.

Andererseits stimme ich Frank Denker zu, dass man dann denken könnte "Ach so, die sind ja doch gefährlich, auch wenn die das anders darstellen wollen." Ich bin mir nicht sicher, wie man das ändern könnte. Da müsste man schon ziemlich vorsichtig und genau formulieren.
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Mascha
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Beitrag von Mascha » Do 21. Sep 2017, 17:53

Gute Aktion!
Ich hab sehr wenig Zeit zwischen Berufstätigkeit, Kindern und diversen sonstigen Tätigkeiten... daher ist so ein vorformulierter Text den ich dezent auf mich abwandeln könnte wunderbar und ich würde mich auch beteiligen wenn mir selbst etwas Entsprechendes auffällt oder hier darauf aufmerksam gemacht wird.

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Tom
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Beitrag von Tom » Do 21. Sep 2017, 18:02

Ich finde solche Texte zwar nützlich, bin aber selbst kein Freund von "Copy and Paste".
Wo bleiben meine eigenen Emotionen ? Wo bleiben meine eigenen Erfahrungen ? Wo bleibe ich für mich selbst?

Dennoch, für die die es mögen eine gute idee.
Mir ist es egal was andere über mich denken, denn ich muss mit mir Leben, niemand sonst.

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Naches
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Beitrag von Naches » Do 21. Sep 2017, 18:30

Es wäre vll gut diesen Text Wie Mascha schreibt persönlich + auf den Artikel anzupassen, sodass dies nicht nach Copy & Paste aussieht, welches auch von einem Bot verschickt hätte werden können.
naches@vfemail.net || Was war jetzt noch gleich so schlimm daran jemanden zu lieben?
tox: 03D3DBE2E0883E4304B4E1DD8DB7379E2A7947AC045002828EE77887F28E6F513EAACFA0A808

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Sirius
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Beitrag von Sirius » Do 21. Sep 2017, 19:26

Danke an Frank für die guten Anmerkungen und an David für das Einbauen und die Fehlerkorrektur! :oops: Ich habe die Änderungen gerade auch nochmal in den Startpost kopiert.
Frank Denker hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 14:33
Der Satz impliziert den Gedanken, dass die Pädophilen ja doch grundsätzlich gefährlich sind...
Mir war beim Schreiben schon bewusst, dass dieser Satz wahrscheinlich etwas kontrovers sein wird. Grundsätzlich versuche ich da ein bisschen auf der KTW-Schiene zu fahren, die ihr Programm ja auch auf diese Art rechtfertigen. Man kann halt nicht erwarten, dass irgendwelche Autoren ein besonderes Interesse an dem psychischen Wohlbefinden pädophiler Menschen haben, aber Kindesmissbrauch wird wohl jeder verhindern wollen. Aber ich sehe auch, dass das ein Stück weit gegen die Botschaft des vorherigen Absatzes geht.

Ich habe den Satz trotzdem erst einmal wieder eingefügt. Das soll ja sowieso nur ein Vorschlag sein, und wie Naches gesagt hat ist es wohl ohnehin eine gute Idee die Vorlage auf sich und den Artikel vor dem Versenden noch einmal anzupassen. Da kann dann ja jeder für sich entscheiden, ob er den Satz drin lassen möchte oder lieber rausnimmt.
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Beitrag von Caspar Ibichei » Do 21. Sep 2017, 23:08

Ich halte das für eine Super-Idee. Bin dabei.
Tom hat geschrieben:
Do 21. Sep 2017, 18:02
Wo bleiben meine eigenen Emotionen ? Wo bleiben meine eigenen Erfahrungen ? Wo bleibe ich für mich selbst?
Ich nehme eine Fertig-Pizza Margherita und versehe sie mit einem Belag meiner Wahl. ;)
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Sirius
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Beitrag von Sirius » Fr 29. Sep 2017, 00:27

Hier habe ich gerade mal einen Artikel gefunden, den man vielleicht direkt mal bemängeln könnte (Achtung, der Link enthält ein paar möglicherweise triggernde Bilder): Kanadischer Pädo (24) dank Aargauer Polizei gefasst. In dem Artikel geht es um einen Mann, der wegen Besitzes von kinderpornographischen Material festgenommen wurde. Der Mann wird dabei konstant als Pädophiler oder auch "Pädo-Grüsel" bezeichnet (für die Nicht-Schweizer: laut Google ist ein Grüsel ein "widerlicher, abartiger Mensch").

Unter dem Artikel gibt es einen Button, über den man auch inhaltliche Fehler melden kann. Aber Achtung: wenn man beim Schreiben einer Meldung außerhalb des Kastens klickt, verschwindet der Kasten und man verliert alles, was man in der Zwischenzeit hineingeschrieben hat (ja, das musste ich auf die harte Tour erfahren :evil:)

Ich war darüber hinaus mal so frei und habe den Artikel ein wenig editiert und dabei alle Vorkommen von "Pädophil" durch "Heterosexuell" ersetzt. Unter der Annahme, dass der Mann tatsächlich heterosexuell war ist das genauso relevant und korrekt, liest sich aber ein wenig anders ;). Das zeigt vielleicht, wie absurd die Gleichstellung der Neigung mit den Verbrechen ist, wenn man das ganze auf andere Bereiche überträgt. Das Ergebnis liest sich unten:
Kanadischer Hetero (24) dank Aargauer Polizei gefasst

Dank der Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau konnte ein Heterosexueller (24) in Kanada verhaftet werden. Nicht zum ersten Mal führten Hinweise der Schweizer Polizei zur Verhaftung eines Heterosexuellen im Ausland.

Mit kinderpornografischem Material en masse wurde die Polizei im kanadischen Winnipeg konfrontiert, als sie das Haus eines Heterosexuellen durchsuchte. Etliche Foto- und Filmdateien fand sie. Auf die Schliche kam man dem Heterosexuellen Robert Glenn W.* (24) dank Ermittlungen der Kantonspolizei Aargau.

Kantonspolizei-Sprecher Bernhard Graser bestätigt einen entsprechenden Bericht von «CBC News». Mehr will er aber nicht sagen: «Aus ermittlungstaktischen Gründen machen wir dazu keine genaueren Angaben.»

Der Hinweis ging im Juni bei den zuständigen Behörden ein. Am Dienstag dann gab die Polizei Winnipeg bekannt, W. an seinem Arbeitsplatz verhaftet zu haben.

IP-Adresse hat Hetero-Grüsel verraten

Dem 24-Jährigen wird der Besitz, Verkauf sowie die Verbreitung von Kinderpornografie zur Last gelegt. Ausfindig machen konnte man den Heterosexuellen dank seiner IP-Adresse. «Eine IP-Adresse ermöglicht es, den exakten Standort eines Computers zu lokalisieren», sagt Tammy Skrabek, Sprecherin der Polizei Winnipeg, den «CBC News».

Die Schweizer Polizei wurde laut Skrabek wohl auf den Heterosexuellen aufmerksam, nachdem dieser in einem Chatraum belastendes Bildmaterial an einen Schweizer Undercover-Polizisten geschickt hatte.

Schon letztes Jahr trugen Ermittlungen der Kantonspolizei zur Verhaftung eines 36-jährigen Heterosexuellen in Winnipeg bei. Bei Andrew H.* wurde damals eine Vielzahl an belastendem, pornografischem Material sichergestellt.
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paswyas
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Registriert: Fr 21. Apr 2017, 17:22

Beitrag von paswyas » Fr 29. Sep 2017, 07:55

Die sind doch alle pervers, diese Heterosexuellen. Kastrieren und wegsperren müsste man die. Da kriege ich so einen Hass. Echt jetzt.
"Sie fragte, ob ich auch behinderte Kinder aufnehmen würde. Ich sagte, ja, es kämen jede Menge Schulkinder zu mir." Arno Stern

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